RFID-Technologie

RFID-Technologie

RFID auf heißen Transporttiegeln

"Intelligente Tiegel" durch Einsatz von RFID-Technologie

Die Neuentwicklung der Burghauser fiwa)group ermöglicht die Datenerfassung

an Warmhaltetiegeln mittels Einsatz von RFID-Technologie.

 

Der Transport von Warmhaltetiegeln für z. B. flüssiges Aluminium ist vor allem eine logistische Herausforderung.

lib/fiwa/images/produkte/RFID/Aleris-II_200805_002a.jpgNeben der korrekten Mediumstemperatur bei der Anlieferung stellten bisher die relativ hohen Temperaturen an den Tiegelaußenwänden (bis 250 °C) ein Hauptproblem für die Anbringung elektronischer Bauteile dar. Die Verwendung innovativer Isoliertechniken bestehend aus mehreren adaptierbaren Isolationsschichten macht es nun erstmals möglich Standard Bauteile der sogenannten Radio Frequency Identification (RFID) Technologie einzusetzen.  

Durch die Entwicklung der fiwa)group Fachabteilung KWA (Kompetenzzentrum für Wägetechnischen Anlagenbau) kann somit der gesamte Weg, von der Produktion bis zur Übergabe an den Kunden, in Echtzeit nachverfolgt werden. „In Verbindung mit der von fiwa patentierten Tiegelverwiegung ist so die lückenlose und kontinuierliche Erfassung von Stoffdaten wie Gewicht, Füllmenge, Temperatur usw. möglich“, sagt Peter Geiwagner, Leiter des Kompetenzzentrums für Wägetechnischen Anlagenbau bei fiwa. Weiters ist das System auch in der Lage Informationen über die Legierungszusammensetzung, etwaige Schlackeanteile darin oder Produktrückstände zu liefern.  

Für die Effektivität der gesamten Logistikkette und der Chargenverwaltung sind diese Daten von immenser Bedeutung. Damit wird sichergestellt, dass es bei den Warenübergängen zu keinerlei Fehlern beim Datentransfer kommt und ferner ist es durch dieses neue Methode auch möglich derlei Vorgänge zu automatisieren.

Der große Vorteil für Produzenten und Abnehmer besteht u.a. darin, dass die Erfassung der Transponderdaten an den Tiegeln berührungslos erfolgt.

lib/fiwa/images/produkte/RFID/Aleris-II_200805_002b.jpgDies geschieht entweder durch Antennen, welche außerhalb des Gefahrenbereichs angebracht werden können, (z. B. an Lkw-Waagen beim Warenein- und Ausgang) oder direkt in den Betriebsstätten mit Hilfe von Handterminals. Diese patentierte Weltneuheit hat ihre Robustheit bereits durch den Einsatz in der Aluminium Industrie unter Beweis gestellt.

Mit dieser Technologie sind von der Erzeugung bis zur Warenübergabe erhebliche Kostenreduktionen realisierbar, das gilt für Hersteller sowie deren Kunden.

Fotos: Siemens

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