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Die Tiegel-Rondellverwiegung

Novum in der Wägetechnik:

Rotierende Behälter auf Wägebausätzen, 

mit Datenübertragung mittels Schleifringkörper,

unter extremen Bedingungen!

 

Rondellverwiegung

Die Befüllung von Transporttiegeln in einem so genannten Rondell (oder auch Abfüllkarussell) erfolgte bisher manuell durch Bedienpersonal (siehe Bilder 1 und 2). Dabei ist nur durch viel Erfahrung des Abfüllers eine relativ optimale Tiegelbefüllung zu erreichen, da bei der Befüllung der Füllstand im Tiegel nur über Sichtkontrolle erfolgt. Die Hauptprobleme dabei sind im Folgenden kurz beschrieben. Jeder Tiegel muss optimal ausgenutzt werden, d.h. er sollte nicht zu wenig Produkt enthalten, aber es darf auch nicht zu einer Überfüllung kommen. Eine Überfüllung stellt ein erhebliches Gefahrenpotential dar und außerdem darf beim Transport via LKW das Gesamtgewicht der Tiegel (drei Tiegeln pro Auflieger) und des Fahrzeuges lt. StVo, 40 Tonnen nicht überschreiten. Zu wenig Inhalt bedeutet u.U. dass mehr Transporte/Lieferungen benötigt werden, als eigentlich notwendig. Auch kann ein zu geringer Inhalt ggf. erhebliche Probleme in der Produktion der Kunden verursachen. Alle zuvor beschriebenen Problematiken sind durch die innovative Lösung der fiwa)group nahezu ausgeschlossen.

 

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Tiegel beim Einheben in das Rondell  Abtransport der befüllten Tiegel Positionierung des Tiegels im Rondell

 

Tiegel- Rondellverwiegung von fiwa (siehe Bilder 1 und 2): Zur Gewichtsermittlung an jeder der drei Tiegelaufnahmepositionen am Rondell werden jeweils 4 Wägezellen installiert. Die Signale dieser Wägezellen und die Tiegelpositionen können Aufgrund einer speziellen technischen Lösung auch während der Drehbewegung an das Wägeterminal übertragen werden. Dieses erlaubt die gleichzeitige, tatsächliche Gewichtserfassung an allen 3 Tiegelplätzen zu jeder Zeit, unabhängig von der momentanen Position des Rondells. Vor jedem Wägeprozess mit 3 Tiegeln, sind vom Abfüller am Wägeterminal folgende Pflichtdaten einzugeben. - Tiegelnummer und die zugehörige Chargennummer - KFZ-Kennzeichen des LKW und dessen Auflieger In einer externen Datenbank ist zu jedem Tiegel ein maximales Befüllgewicht hinterlegt; auch alle LKW- und Auflieger Daten sind hier gespeichert. Die Datenbank kann problemlos durch einen Administrator adaptiert und/oder geändert werden.

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Draufsicht "Rondell" in Tiegelgrube    Seitenansicht - Tiegelgrube mit Wägebausätzen

Nach der Eingabe der Pflichtdaten gibt eine Meldeampel dann die Freigabe für den Befüllvorgang. Über eine Fernanzeige erhält nun das Bedienpersonal je ausgewähltem Tiegel das individuelle maximale Befüllgewicht. Die Ungenauigkeit der Wiegung beträgt dabei weniger als ein Kilogramm pro zehn Tonnen Füllgewicht. Herkömmliche Wägezellen würden unter diesen rauen Bedingungen nach kurzer Zeit erheblichen Schaden nehmen, bzw. gänzlich zerstört. Es ist auch möglich eine Kommunikationsverbindung mit der LKW- Brückenwaage herzustellen, wodurch die Fahrzeuggewichte automatisch an das fiwa-Wägeterminal übergeben werden. Des Weiteren könnte man statt manueller Eingabe der Betriebsdaten (Tiegel-Nr., Ofen-Nr., Charge...) einen Kommunikationsaufbau mit einer Prozessdatenbank (beispielsweise fiwa-iMesCC) verwirklichen. Bei dieser berührungslosen und bedienerfreundlichen Lösung wäre es ideal die Tiegel mit RFID`s Funkchips auszustatten. Mit dieser Technologie sind von der Erzeugung bis zur Warenübergabe erhebliche Kostenreduktionen realisierbar. Die fiwa)group hat das Know-how für alle zuvor beschriebenen Applikationen.

Zusammenfassung

Durch den bereits mehrmonatigen Einsatz können wir zum heutigen Tage festhalten, dass sowohl die mechanische Konstruktion als auch das Bedienkonzept die Erwartungen voll erfüllt hat. Die optimale Befüllung der Transporttiegel ist sowohl sicherheitstechnisch wie auch ökonomisch ein Gewinn für ALERIS. Weitere Rondelle sollen demnächst folgen.

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